Meine tiefe Verbundenheit zu Fulda prägt viele meiner Arbeiten – und ganz besonders jene Motive, die meine Heimat in der Weihnachtszeit zeigen. Die Idee, weihnachtliche Fulda-Motive zu gestalten, entstand im Gespräch mit den Benediktinerinnen, die in ihrem Klosterladen bereits seit einiger Zeit Drucke meiner sogenannten Osterbilder anbieten. Sie fragten mich, ob es auch ein Weihnachtsmotiv gäbe – und so wuchs der Wunsch, die besonderen Orte meiner Heimat in festlichem Licht erstrahlen zu lassen.
2024 entstand „Fuldaer Weihnacht – Dom im Winterzauber“, und 2025 folgte „Fuldaer Weihnacht – Michaelskirche im Sternenlicht“. Beide Werke sind Teil meiner Reihe „Heimat Projekte“, die meine künstlerische Nähe zu Fulda widerspiegelt.
Fuldaer Weihnacht – Dom im Winterzauber
Dieses Werk zeigt den Fuldaer Dom in einer stimmungsvollen, weihnachtlichen Atmosphäre. Im Vordergrund befindet sich eine liebevoll gestaltete Krippenszene mit der Heiligen Familie – eine Erinnerung an den Kern von Weihnachten.
Zuvor brennen vier Kerzen, die für die Adventszeit stehen: eine Phase des Innehaltens, der Erwartung und der Vorbereitung auf die Ankunft Jesu Christi.
Über den Türmen des Doms strahlt ein großer, heller Stern, der an den Stern von Bethlehem erinnert. Er symbolisiert zugleich, dass die frohe Botschaft von Hoffnung und Zuversicht über alle Grenzen hinweg in die Welt hinausleuchtet.



Fuldaer Weihnacht – Michaelskirche im Sternenlicht
Mit viel Herz für meine Heimat ist dieses zweite Motiv meiner „Fuldaer Weihnacht“-Serie entstanden. Nach dem Dom folgt nun die Michaelskirche – ein Ort voller Geschichte und spiritueller Tiefe.
Das Motiv zeigt die Fuldaer Michaelskirche in einer festlichen, stilisierten Darstellung. Ein goldglänzender Sternenhimmel spannt sich über das historische Bauwerk und verleiht der Szene die besondere Atmosphäre der Weihnachtszeit.
Unterhalb der Kirche öffnet sich ein reduziert gehaltenes Mauerwerk, das an die historischen Strukturen zwischen Michaelskirche und Dom erinnert. In einer symbolischen Höhle befindet sich eine fein gezeichnete Krippenszene: Maria und Josef beugen sich schützend über das Jesuskind, während ein großer Engel mit ausgebreiteten Flügeln die Heilige Familie umfängt.
Die Krypta der Michaelskirche birgt eine besondere symbolische Bedeutung: Dort steht eine zentrale Säule, die bereits im frühen Mittelalter als Sinnbild für Christus verstanden wurde, als Zeichen dafür, dass Christus das Fundament der Kirche und des Glaubens ist.
Diese Darstellung nimmt diese alte Symbolik behutsam auf. Die Krippenszene ist bewusst in den symbolisch gestalteten Mauerwerksraum unter der Kirche gelegt. Dadurch verbindet sich die Weihnachtsbotschaft mit dem architektonischen Motiv der Säule: Die Geburt Christi als Ursprung, Mitte und tragende Kraft des christlichen Glaubens.
Das Werk wurde mit Aquarellstiften gestaltet und durch den Einsatz von Acrylfarbe sowie Künstlerblattgold veredelt, wodurch eine warme Leuchtkraft und eine festliche Tiefe entstehen.



Beide Werke sind gerahmt und einzeln für je 450 €, zusammen für 800€ erhältlich.
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